PRESSE & MEDIEN
FASD sichtbar machen. Wissen teilen. Öffentlichkeit schaffen.
Wir freuen uns, wenn FASD und die Lebensrealität von Menschen mit FASD und Familien öffentlich sichtbar werden.
Hier finden Sie eine Auswahl an Presseberichten, Interviews und Medienbeiträgen über das FASD Kompetenzzentrum OWL & Umgebung e. V. und unsere Arbeit.
📰 AUS DER PRESSE
19. September 2026 - Wissen teilen und Sichtbarkeit schaffen
Mindener Tageblatt
Das Mindener Tageblatt berichtet ausführlich über Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) und die Arbeit des FASD Kompetenzzentrum OWL & Umgebung e. V.
Im Mittelpunkt stehen die Aufklärung über FASD, die besonderen Herausforderungen für betroffene Menschen sowie die Angebote unseres Kompetenzzentrums. Birte Schilling gibt dabei Einblicke in die Entstehung des Vereins und macht deutlich, wie wichtig Wissen, Verständnis und gesellschaftliche Sichtbarkeitfür Menschen mit FASD sind.

Quelle: Mindener Tageblatt, 19.09.2026
🔵 FASD-FACHINFORMATION & VERNETZUNG
18.09.2026 | Kreis Lippe
Verfahrenslotsinnen informieren … rund um das Thema: FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung)
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung „Verfahrenslotsinnen informieren … rund um das Thema:“ des Kreises Lippe war auch das FASD Kompetenzzentrum OWL und Umgebung e.V. vertreten.
Mit unserer Roll-Up-Ausstellung informierten wir über FASD und machten auf die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen von Menschen mit FASD aufmerksam.
Ergänzend dazu gab Birte Schilling in einem Fachvortrag einen Einblick in das Thema FASD und vermittelte grundlegendes Wissen über FASD.
Die Veranstaltung bot zugleich Raum für Information, fachlichen Austausch und Vernetzung– wichtige Bausteine, um das Verständnis für FASD weiter zu stärken und Wissen in die Praxis zu tragen.
Gemeinsam Wissen weitergeben. Verständnis fördern. FASD sichtbar machen.





📺 WDR LOKALZEIT FASD Awareness Day – FASD sichtbar machen
09. September 2026 | WDR Lokalzeit
Anlässlich des FASD Awareness Day am 9. September war Birte Schilling unsere 1. Vorsitzende des FASD Kompetenzzentrum OWL & Umgebung in der WDR Lokalzeit vertreten.
Im Beitrag konnten Birte Schilling auf das Thema Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) aufmerksam machen und dazu beitragen, FASD stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken.
Für uns ist diese Sichtbarkeit besonders wichtig: Noch immer fehlt es vielerorts an Wissen über FASD und an Verständnis für die besonderen Herausforderungen, mit denen Menschen mit FASD und ihre Familien im Alltag konfrontiert sind.
Der Auftritt in der WDR Lokalzeit war deshalb eine wertvolle Gelegenheit, aufzuklären, Verständnis zu fördern und FASD eine größere öffentliche Stimme zu geben.

🔵 FASD-AKTIONSTAG AM UNIVERSITÄTSKLINIKUM MINDEN
09.09.2026 | Minden
„Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ im Johannes Wesling Klinikum.
Gemeinsam für mehr Aufmerksamkeit für FASD.
In diesem Jahr fand erstmals ein Aktionstag zum Thema FASD am Universitätsklinikum Minden statt. Gemeinsam für mehr Aufmerksamkeit für FASD.

Univ.-Prof. Dr. Philipp Soergel, Direktor der Universitätsklinik der Frauenheilkunde und Geburtshilfe (v.l.), Birte Schilling, 1. Vorsitzende des FASD Kompetenzzentrums OWL und Umgebung, und Armin Pampel, Ärztlicher Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) am Universitätsklinikum Minden.
Die Zahlen sind erschreckend: In Deutschland trinken rund 25 Prozent aller Mütter während der Schwangerschaft Alkohol. Jede Stunde wird hierzulande ein Kind mit der Fetalen Alkoholspektrumsstörung, kurz FASD, geboren. Einer Behinderung, die vermeidbar wäre und dennoch oft unerkannt bleibt. Der „Internationale Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ am 9. September soll die unsichtbare Behinderung sichtbar machen – und für mehr Aufklärung und Sensibilität im Umgang mit Betroffenen sorgen. In diesem Jahr fand zum ersten Mal ein Aktionstag im Uni-Klinikum Minden statt. Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) am Uni-Klinikum hatte in Kooperation mit dem FASD Kompetenzzentrum OWL und Umgebung eine Ausstellung zu dem Thema vorbereitet.
Schätzungen zufolge sind weltweit zwischen ein und zwei Prozent der Bevölkerung von einer Fetalen Alkoholspektrumsstörung betroffen. Fachleute gehen jedoch davon aus, dass die tatsächliche Zahl deutlich höher liegt, da viele Betroffene nie eine Diagnose erhalten. FASD ist die häufigste angeborene, nicht genetisch bedingte Behinderung und stellt Betroffene sowie ihre Bezugspersonen vor große Herausforderungen.
FASD entsteht durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Die Folgen begleiten die Betroffenen ein Leben lang. Häufig sind Konzentrationsstörungen, Lernschwierigkeiten, Probleme bei der Impulskontrolle und Einschränkungen im sozialen Miteinander. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene wirken nach außen unauffällig, kämpfen jedoch täglich mit Herausforderungen, die für ihr Umfeld oft nicht sichtbar sind. „Die Erkrankung wird deshalb nicht selten missverstanden. Betroffene gelten als unaufmerksam, unmotiviert oder schwierig, obwohl die Ursache in einer Schädigung des sich entwickelnden Gehirns liegt“, erläutert Armin Pampel, Ärztlicher Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) am Universitätsklinikum Minden.
„Viele Frauen wissen bis heute nicht, dass bereits geringe Mengen Alkohol dem ungeborenen Kind schaden können“, erklärt Universitätsprofessor Dr. Philipp Soergel, Direktor der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, anlässlich des Aktionstages. „Deshalb ist Aufklärung so wichtig. Man muss es auch so deutlich sagen: In der Schwangerschaft darf keinerlei Alkohol getrunken werden. Denn es gibt keine sicheren Mengen an Alkohol in der Schwangerschaft.“ In der gynäkologischen Beratung sei das Thema längst fester Bestandteil der Vorsorge. Dennoch zeigten Studien und Erfahrungen aus der Praxis, dass Unsicherheiten und Mythen weiterhin verbreitet seien.
Wie wichtig Aufklärung und Sensibilität im Umgang mit FASD sind, betont auch FASD-Expertin Birte Schilling, deren Pflegekind selbst betroffen ist. Schilling ist 1. Vorsitzende des FASD Kompetenzzentrums OWL und Umgebung sowie FASD-Fachkraft. „Viele Familien erleben einen langen Weg bis zur Diagnose. Die Kinder werden oft falsch wahrgenommen oder fehlinterpretiert, weil ihre Behinderung nicht sofort sichtbar ist. Dabei brauchen sie vor allem Verständnis, passende Unterstützung und Menschen, die ihre Besonderheiten erkennen.“ Sie wünsche sich, dass FASD stärker in das öffentliche Bewusstsein rückt. Noch immer würden viele Betroffene und ihre Familien mit Vorurteilen konfrontiert. Eine frühzeitige Diagnose könne helfen, Überforderungen zu vermeiden und geeignete Förderangebote auf den Weg zu bringen.
Auch aus Sicht des SPZ besteht großer Handlungsbedarf. Armin Pampel berichtet, dass zahlreiche Kinder erst nach Jahren die richtige Diagnose erhalten. „FASD ist komplex. Die Symptome überschneiden sich häufig mit anderen Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten. Deshalb braucht es erfahrene Fachkräfte und interdisziplinäre Diagnostik.“ Eine genaue Diagnosestellung sei jedoch entscheidend, um Kindern und Familien die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigen. Ohne Diagnose würden viele Betroffene durch bestehende Hilfesysteme fallen.
FASD ist keine seltene Erkrankung. „Sie betrifft vermutlich mehr Menschen, als bislang angenommen wird. Gleichzeitig zählt sie zu den wenigen Ursachen für lebenslange Behinderungen, die vollständig vermeidbar sind“, betont Gynäkologe Universitätsprofessor Dr. Soergel.„Der Aktionstag soll deshalb nicht nur informieren, sondern auch das Bewusstsein für die Lebensrealität der Betroffenen stärken. FASD ist mehr als man sieht. Die Betroffenen brauchen viel mehr Verständnis und echte Akzeptanz“, sagt Birte Schilling. Mehr Unterstützung, die wünscht sich Armin Pampel. „Wir werden mit dem Thema etwas allein gelassen. Es braucht viel mehr therapeutische und diagnostische Kapazitäten, und das zeitnah.“
Quelle: https://www.muehlenkreiskliniken.de/muehlenkreiskliniken/aktuelles/pressemeldungen/details/eine-unsichtbare-behinderung
📺 TV & MEDIEN
Zu Gast bei Trude Kuh TV
August 2026 · Trude Kuh TV
Birte Schilling und Sonja Möhle waren bei Trude Kuh TV zu Gast. Im Gespräch stellen sie das FASD Kompetenzzentrum OWL & Umgebung e. V. und seine Arbeit vor und sprechen über das wichtige Thema FASD.
Der Beitrag gibt Einblicke in unsere Vereinsarbeit und trägt dazu bei, FASD sichtbarer zu machen und Wissen weiterzugeben.

Im Licht der Studiokameras entfaltet sich eine Geschichte, die leise beginnt – mit einem vermeintlich harmlosen Gläschen –, aber eine lebenslange Wucht entwickeln kann. Ein Schluck, der in der Partylaune untergeht, wird im Mutterleib zum ständigen Begleiter eines ungeborenen Kindes. Aus dieser Diskrepanz zwischen Leichtigkeit und Verantwortung entwickelt sich ein Thema, das Familien, Schulen, Pflegeeltern und ganze Netzwerke fordert: fetale Alkohol-Spektrum-Störungen, kurz FASD. In den „Trude Kuh“ TV-Studios erzählen Birte Schilling, erste Vorsitzende des FASD Kompetenzzentrum OWL und Umgebung aus Porta Westfalica, und Kassenführerin Sonja Möhle von Diagnosen, die oft ausbleiben, von Vorurteilen, die zu Fehlinterpretationen führen, und von einer Aufklärung, die bei Null beginnt – buchstäblich bei 0,0. Moderiert wird das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn.
Unsichtbare Behinderung, sichtbare Folgen: Was FASD im Alltag bedeutet
Rund 10.000 Kinder kommen in Deutschland Jahr für Jahr mit FASD zur Welt; Studien deuten auf etwa 1,5 Prozent der Bevölkerung hin – mit hoher Dunkelziffer durch Fehldiagnosen. Das Tückische: FASD trägt selten ein sichtbares Zeichen. Kein Gips, kein Rollstuhl, keine klassische Markierung, die Mitleid oder Unterstützung „automatisch“ aktiviert. Stattdessen kämpfen Betroffene mit Lernschwierigkeiten, mangelnder Impulskontrolle, Problemen in Struktur, Planung und sozialer Interaktion. Was wie Trotz aussieht, ist oft neurologische Überforderung. Was wie schlechte Erziehung wirkt, ist möglicherweise die Folge einer pränatalen Schädigung.
Genau hier setzt das FASD Kompetenzzentrum OWL und Umgebung an. Der Verein berät Familien, vernetzt Pflegeeltern, klärt in Vorträgen und Fachtagen auf und bildet Fachkräfte fort. Birte Schilling beschreibt typische Verläufe: Im Kindergarten- und Grundschulalter überschneiden sich Symptome zunächst mit ADHS oder Autismusspektrum – nur ist „dieses Quäntchen mehr“ nicht zu fassen. Die Folge: falsche Etiketten, falsche pädagogische Ansätze, Frust im Klassenzimmer. Ein Satz wie „Die Aufgabe spricht ihn nicht an“ kann, so Schilling, an der Sache vorbeigehen. Im Kopf des Kindes passiert oft etwas ganz anderes: Reize prasseln, Strukturen fehlen, Arbeitsgedächtnis und Impulskontrolle stolpern – die Kapazitäten sind schlicht erschöpft.
Aufklärung mit 0,0 Missverständnissen: Warum Prävention bei den Basics beginnt
Die klare Botschaft der beiden Vereinsfrauen: FASD ist nahezu vollständig vermeidbar. Kein Alkohol in der Schwangerschaft – am besten schon in der Kinderwunschphase. Doch die Realität ist voller Grauzonen: „Alkoholfrei“ heißt nicht immer 0,0 Prozent, und genau diese Wissenslücken sind gefährlich. Birte Schilling schildert, wie sie in Vorträgen Plakate mit Promilleangaben nutzt, um Irrtümer aus dem Weg zu räumen. Das Aha-Erlebnis ist groß: Viele Menschen wissen nicht, dass in manchem „alkoholfreien“ Getränk Restalkohol steckt. Was nach Erbsenzählerei klingt, kann in der Schwangerschaft den entscheidenden Unterschied machen.
Sonja Möhle ergänzt die Perspektive aus dem Familienalltag: Erst die persönliche Betroffenheit habe ihr die Augen geöffnet. Sensibilisierung bedeutet hier nicht moralischer Zeigefinger, sondern konkrete Alltagstauglichkeit: Was steht auf der Flasche? Was bedeutet 0,0? Wer informiert Hebammen, Ärztinnen, Schulen – und vor allem: die Gesellschaft, in der die Verharmlosung von Alkohol tief verankert ist? Der Verein setzt deshalb auf Präsenz: Fachvorträge, Fachtage mit über 160 Teilnehmenden, eine eigene Roll-up-Ausstellung und symbolstarke Visuals, die gemeinsam mit Erwachsenen mit FASD entwickelt wurden.
Familien im Spagat: Zwischen Fürsorge, Schule und „uns sieht man nichts an“
Möhle beschreibt die Herausforderung, innerhalb der Familie Balance herzustellen: Ein Kind braucht sehr viel Struktur und Begleitung, Geschwister benötigen exklusive Zeiten, Partnerschaften müssen belastbar bleiben. „Es gibt kein Handbuch“, sagt sie – umso wichtiger ist der Austausch mit anderen Eltern. Ein zentrales Problem: Von außen werde oft belächelt, weil man FASD nicht sieht. Genau dort entsteht der Druck: Der Alltag ist anders getaktet, Regeln sind enger, spontane Ausflüge fallen schwer – und doch sieht nach außen alles „normal“ aus.
Schilling betont die Wirkung von Vorurteilen im Schulsystem. Statt tiefer zu verstehen, was im Kind vorgeht, werde zu schnell interpretiert: Desinteresse, fehlende Motivation, unklare Erziehung. Der Verein kontert mit Qualifizierung: Lehrkräfte, Schulbegleitungen und pädagogische Teams lernen, wie man Aufgaben strukturiert, Reize dosiert, klare Visualisierungen anbietet – und die Perspektive wechselt. Wenn sich Schulen öffnen, fällt der Druck von den Familien. Wenn Ämter zuhören, werden Kämpfe kürzer. Und wenn Geschwisterkinder einbezogen werden, gehen sie gestärkt mit besonderen Kompetenzen aus der Erfahrung hervor.
Beratung, die Türen öffnet: Die geplante Anlaufstelle in Porta Westfalica
Bislang erreicht das FASD Kompetenzzentrum OWL und Umgebung Betroffene per E-Mail, Telefon oder Video-Call. Nun plant der Verein eine Beratungsstelle in Porta Westfalica mit festen Sprechzeiten. Der Grund ist pragmatisch und psychologisch: Nicht alle möchten digitale Spuren hinterlassen, nicht alle schaffen die Hürde einer E-Mail. Manchmal braucht es einfach eine Tür, durch die man hingehen kann. Für diese Räume sucht der Verein Unterstützung: finanzielle Mittel, passende Standorte – und Bündnispartner, die das Netzwerk stärken. Denn je dichter die Struktur, desto schneller die Hilfe. Die Bilder aus dem letzten Fachtag erzählen davon: Bündnispartnerinnen am Stand, Vorstandsmitglieder vor der neuen Ausstellung, eine FASD Puppe als Lernobjekt, 160 Menschen im Austausch. Sogar ein kleiner Sympathieträger reist mit: „Oni“, ein Maskottchen aus Materialien für neurodivergente Kinder, das Herzen öffnet und Gespräche leichter macht.
Wünsche an Gesellschaft und Behörden: Mehr Wissen, weniger Kampf
Was wünschen sich die beiden für die Zukunft? Sichtbarkeit, Verständnis und eine echte Akzeptanz dessen, was FASD bedeutet. Wenn Eltern sagen: „Diese Anpassung tut dem Kind gut“, sollten Schulen und Ämter nicht auf Konfrontation gehen. Standardlösungen funktionieren hier selten. Es braucht flexible Strukturen, verlässliche Begleitung und das ehrliche Zugeständnis, dass „unsichtbar“ nicht „unbelastet“ heißt. Für den Verein selbst steht die lokale Anlaufstelle ganz oben auf der Liste – plus mehr Bündnispartner, um in der Fläche schneller reagieren zu können. Denn FASD betrifft nicht nur ein Kind, sondern ganze Systeme – und gute Netzwerke sind die beste Antwort darauf.
Quelle:
https://www.trude-kuh.de/birte-schilling-und-sonja-moehle-vom-fasd-kompetenzzentrum-owl-und-umgebung-zu-gast-bei-trude-kuh/
📰 WANDERAUSSTELLUNG ZUM THEMA ALKOHOL
März 2026 | Bad Oeynhausen
Wanderausstellung „ZERO“ zu Gast im HIVE
Das FASD Kompetenzzentrum OWL und Umgebung e. V. holte die Wanderausstellung „ZERO“ des FASD Netzwerk Nordbayern ins HIVE nach Bad Oeynhausen.
Die Ausstellung informiert anschaulich über die Auswirkungen von Alkohol und Drogen während der Schwangerschaft und schafft Raum für Aufklärung, Information und Sensibilisierung rund um FASD.
Begleitend zur Ausstellung war das FASD Kompetenzzentrum mit verschiedenen Angeboten vor Ort. Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, sich über FASD zu informieren, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Eine Eröffnungsveranstaltung sowie der Themenabend „Schulbegleitung eines Kindes mit FASD“ rundeten die Ausstellungswoche ab.
Eine Woche im Zeichen von Aufklärung, Austausch und mehr Sichtbarkeit für FASD.

Pressebericht zur Wanderausstellung, März 2026
🎙️ PODCAST & INTERVIEW Im Gespräch über FASD
News – Das Magazin | mit Melina Hildebrandt
In diesem Podcast steht FASD – Fetale Alkoholspektrumstörungenim Mittelpunkt.
Im Gespräch mit Melina Hildebrandt von News – Das Magazin geht es um FASD, die Lebensrealität von Menschen mit FASD und ihrer Familien sowie um die Arbeit des FASD Kompetenzzentrum OWL & Umgebung e. V.
🎧 PODCAST ANHÖREN →

In dieser Folge begrüßen wir erneut Birte Schilling, dieses Mal gemeinsam mit Rebecca Thelen, beides Gründerinnen des FASD-Kompetenzzentrums OWL und Umgebung e. V. Bereits in Folge 94 unseres Podcasts sprach Birte über die Auswirkungen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft und die daraus resultierende Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD). Eine Hirnschädigung, die eine lebenslange Behinderung als Konsequenz mit sich bringen kann. Dieses Mal geht es um die Gründung des Vereins als regionale Anlaufstelle für betroffene Kinder und Familien sowie um anstehende themenbezogene Veranstaltungen, wie die Wanderausstellung, den FASD-Fachtag und einen Fachvortrag zum Thema „Resilienz von Bezugspersonen“. Gemeinsam sprechen wir in dieser Folge darüber, wie wichtig es ist, Aufklärung über FASD zu leisten, die Sensibilisierung in der Region zu fördern, bei Behörden, Firmen und Schulen, dabei Jugendliche und Lehrpersonal für die Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft zu sensibilisieren, um FASD und die miteinhergehenden erschwerten Lebensumstände bei Kindern zu vermindern. Wichtig sei FASD betroffene Kinder frühestmöglich zu erkennen und Hilfestellung zu geben. Folgende regionale Veranstaltungen zum Thema FASD erwarten Dich: Fachvortrag „Resilienz von Bezugspersonen“ am 07.11.25 im Gemeindehaus Porta Westfalica FASD-Fachtag am 28.02.2026 im Preußen Museum.
📰 AUS DER PRESSE
21. September 2025 - Ein Schluck mit lebenslangen Folgen
Mindener Tageblatt
Wie wirkt sich FASD auf das Leben betroffener Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien aus – und welche Unterstützung benötigen sie im Alltag?
Der Pressebericht „Ein Schluck mit lebenslangen Folgen“ greift diese Fragen auf und stellt die Arbeit des FASD Kompetenzzentrum OWL & Umgebung e. V. vor.
Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Sonja Möhle, Rebecca Thelen und Birte Schilling. Der Artikel beschreibt Herausforderungen, die FASD im Alltag mit sich bringen kann, und macht deutlich, warum Wissen, Verständnis und passende Unterstützung für Menschen mit FASD und ihre Bezugspersonen so wichtig sind.
Gleichzeitig gibt der Beitrag Einblicke in die Entstehung des Kompetenzzentrums und dessen Engagement für Aufklärung, Beratung, Vernetzung und mehr Sichtbarkeit von FASD.

Quelle: Mindener Tageblatt, 21.09.2025

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